FDP Rangsdorf
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Kein Streit zwischen Bürgermeistern

Anders als die Überschrift in der Märkischen Allgemeine am 18. Dezember 2018 im Zossener Lokalteil auf Seite 13 dies suggeriert, geht es wegen einer Verkehrslösung für die B96 um keinen Streit zwischen der Bürgermeisterin der Stadt Zossen und der Bürgermeister der Gemeinde Rangsdorf. Über Planungen entscheiden letztendlich immer die Mehrheiten in der Gemeindevertretung oder Stadtverordnetenversammlung. Die Bürgermeister haben die Interessen der Bürger ihrer Orte zu vertreten.

Auch der Hinweis der Zossener Bürgermeisterin, dass die Verantwortlichen in Zossen mit der geplanten Nordumfahrung von Dabendorf eine Lösung schaffen würden für den zunehmenden Verkehr in Rangsdorf ist unzutreffend. Im Gegenteil mit der Nordumfahrung um Dabendorf würde eine Erweiterung des Gewerbegebietes Dabendorf ohne zusätzlichen Verkehr durch die Goethestraße in Dabendorf möglich. Durch diese Nordumfahrung wird aber kein zusätzlicher Verkehr vermieden, weder für den Ortsteil Groß Machnow der Gemeinde Rangsdorf noch an der Kreuzung B96 / Kienitzer Straße kurz vor der Autobahn. Eine Entlastung könnte nur die Erhöhung der Attraktivität von alternativen Verkehrswegen bringen. Dazu gehört zunächst ein Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen, sowie Radweganbindungen. Weiterhin würden für den Verkehr aus Wünsdorf solche alternativen Verkehrslösungen mit einer besseren Anbindung zur A 13 im Bereich Mittenwalde entstehen. Dazu wäre eine große Ortsumgehung für die Stadt Zossen Richtung Telz nötig, inklusive einer Ortsumgehung für Telz und Mittenwalde. Dies wurde bisher aber durch die Verantwortlichen in Zossen nicht zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan gefordert. Dort steht deshalb nur die Ortsumgehung von Groß Machnow als vorrangiger Bedarf drin.

gez. Rocher


20. Dezember 2018

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